6. August 2019

Erwischt.

Kontraste, Kirchen und Krankheit in der Elfenbeinküste:


Wenn es so etwas wie eine echte Metropole in West-Afrika gibt, dann ist es definitiv Abidjan. Hier gibt es sie wieder: All diese fabelhaften Dinge und Annehmlichkeiten, an die wir Mitteleuropäer uns so gewöhnt haben, dass wir der Meinung sind nicht ohne sie leben zu können. Auch rückblickend bin ich mir nicht darüber im klaren, ob ich diese Stadt mag oder nicht - definitiv war sie aber eine sehr willkommene Abwechslung in unserem Reise-Verlauf.

25. Juli 2019

Die Suche nach den verschwundenen Stempeln.

Vanlife vs. Backpacking – Wir entdecken eine neue Art des Reisens:


Unsere Reise-Route durch West-Afrika ist angeblich eine der am wenigsten bereisten Routen der Welt. Dem entsprechend wenig andere Touristen haben wir nach Marokko getroffen oder kennen gelernt. Eine Hand voll Fahrrad-Reisende, die ein oder anderen motorisierten Overlander und genau drei andere Backpacker (zwei davon Rentnerinnen).

7. Juli 2019

Comme ci, comme ça...

Zwischen Frustration und Faszination in Guinea:


Liebes Guinea,
Du hast es uns nicht gerade leicht gemacht dich zu mögen.
Abgesehen von dem, im letzten Post beschriebenen, unsäglichem Zustand der Straßen und der öffentlichen Verkehrsmittel, haben wir uns ausgerechnet die Zeit des Ramadans ausgesucht um durch dich, als mehrheitlich muslimische Land, zu reisen.

2. Juli 2019

"Bonne chance"

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Guinea:


„Bonne Chance“ - Viel Glück – sollte man jedem Menschen wünschen, der es wagt sich in einem öffentlichen Transportmittel durch Guinea zu bewegen. Das haben die Autobesitzer ebenfalls erkannt und diese Botschaft kunstvoll auf die Heckscheiben ihrer schrottreifen Karren gemalt.

21. Juni 2019

Postcards from paradise

Insel-Hopping in Guinea-Bissau:
Vor Guinea-Bissaus Küste liegt der Bijagòs Archipel. In einem Traum-Szenario liegen hier 87 Inseln verstreut im blauen Ozean. Manche davon komplett unbewohnt, andere bevölkert. Man könnte Monate damit zubringen mit einem Segelboot hier herum zu schippern und Robinson Crusoe zu spielen. Wir beginnen mit einem Besuch auf „Bubaque“ ...und bleiben dort erst mal kleben.

22. Mai 2019

Kulinarische Tiefpunkte in unerträglicher Hitze.

Warum Guinea-Bissau trotzdem ein super-tolles Land ist:

„Uuuuuund? Wie ist das Wetter bei Euch? Und das Essen?“
Die ehrliche Antwort ist: Für keinen der beiden Punkte sollte man nach Guinea-Bissau kommen!

11. Mai 2019

Tropical Camping

Dörfer, Inseln und Strände der Casamance (Süd-Senegal):


Obwohl die Casamance zu Senegal gehört, kommt es einem vor als wäre man in ein neues Land eingereist. Mit Dakar und den anderen geschäftigen, großen und vollen Städten des Nordens hat dieser Teil nichts mehr gemeinsam. Entlang des Casamance River und dessen unzähligen Seitenarmen findet man stattdessen kleine freundliche Dörfer, Fischercamps, Mangroven, Inseln und eine wunderschöne tropische Landschaft.

17. April 2019

"Toubaaaaaaaaaaaaaab!"

Warum Gambia nicht zu unserem Lieblings-Land wird:


Komplett umgeben von Senegal, mit nur ca. 30km Atlantik-Küste ist Gambia das kleinste Land Afrikas. Darm-förmig schlängeln sich die Landesgrenzen um den „Gambia River“ der von der Küste ins Landesinnere fließt. Zu meiner Freude wird hier außerdem Englisch statt Französisch gesprochen, sodass ich endlich mal wieder fehlerfreie Konversationen führen kann.

29. März 2019

Bunt. Laut. Voll.

Senegal: Saint-Louis, Dakar
Mit der ersten Stadt hinter der Grenze in Senegals Norden, sind wir endlich mal wieder in einer angenehmen Stadt mit Großstadt-Flair zu Gast. Saint-Louis ist eine hübsche Kolonial Stadt an der Küste in der einiges los ist. Wir freuen uns über Bars mit Wein und Bier, Konzerte, leckeres Essen (frischer Fisch) und unsere riesige Air BnB Wohnung.

5. März 2019

Opfer des Sandes.

Nouakchott und unsere Flucht vor dem Sand:


Nouakchott, die Hauptstadt Mauretaniens ist ein merkwürdiger Ort. Normalerweise lieben wir es zu Fuß durch die Straßen zu wandern und eine Stadt so zu entdecken. Das ist in Nouakchott schlichtweg unmöglich. Über eine Million Menschen leben in dieser Stadt, die ursprünglich mal ein Fischerdorf mit 500 Einwohnern war.

24. Februar 2019

Festival de Nomade

In einer Nomaden-Karawane durch die Wüste:


„Sernedipity“ nennt man die Fähigkeit unerwartet und zufällig etwas besonders Schönes zu entdecken oder zu finden, nach dem man eigentlich gar nicht gesucht hat. Eine Fähigkeit die wir entweder ganz besonders gut beherrschen, oder auch nur die logische Konsequenz aus unserem ungeplanten, spontanem Reise-Verhalten...

20. Februar 2019

Wüste, Wüste, Wüste und Oasen...

Die Adrar Region: Atar, Chinguetti, Terjit
In Atar versuchen wir es nochmal mit dem Volunteering. Die Auberge „Inimi“ sucht Verstärkung beim Tagesgeschäft. Das klingt nach etwas wofür wir bestens qualifiziert sind.
Unsere Aufgabenbereiche sind übersichtlich und werden von Besitzer und Chef Sidiachmet wie folgt zusammengefasst: „Ihr macht das gleiche wie ich - eure Aufgabe ist es die Auberge zu schmeißen!“ Alles klar!

13. Februar 2019

Der längste Zug der Welt.

Mit dem „Iron Ore Train“ von Nouhadibou nach Choume

Ich liebe Zugfahren! Egal wo auf der Welt: Züge sind mit Abstand mein Lieblings-Verkehrsmittel. Wann immer es eine Möglichkeit gibt auf diesem Weg zu reisen (ohne das Budget zu sprengen) sind wir an Board! Eine Zugfahrt wie diese, lässt sich jedoch mit nichts bisher erlebtem vergleichen.

7. Februar 2019

This is Africa!

Einreise nach Mauretanien, Nouadhibou


Nach hunderten Kilometern durch die West-Sahara, vielen Stunden Busfahrt und dem immer gleichen Ausblick aus den Fenstern erreichen wir irgendwann die mauretanische Grenze. Ich gebe zu: Mauretanien ist ein Land, von dessen Existenz ich vor dieser Reise kaum gewusst habe. Vorstellungen des Landes hatte ich überhaupt keine.

3. Februar 2019

Neumodischer Schnickschnack

 Anti Atlas und Sidi Ifni:


Auch wir sind Opfer moderner Technik. Mit all diesem neumodischem Schnickschnack im Internet wie Reiseblogs, wikitravel, google maps etc. ist man heutzutage (leider) meist viel zu gut vorbereitet auf das was einem am nächsten Ziel-Ort erwarten wird. Ganz unabsichtlich haben wir uns über den Anti-Atlas überhaupt nicht informiert und stellen fest wie schön es ist völlig überrascht zu werden von der Umgebung in der man sich plötzlich befindet.

26. Dezember 2018

Wunschkonzert

Die Atlantik-Küste: Essaouira, Taghazout, Agadir


Das Leben ist kein Wunschkonzert? Das Reisen in Marokko schon!
Nach Big City Life, Bergen und Wüste steht uns der Sinn nach Meeresbrise, Küstenluft und Sonnenschein. Kein Problem! Rein in den Bus – einmal quer durchs Land gefahren – und „schon“ spuckt uns der Bus an der Atlantik Küste wieder aus.
Dieses Land ist wirklich unglaublich vielfältig und abwechslungsreich. Das ist wohl auch der Grund warum wir immer noch hier sind. Marokko macht es einem leicht seine 90 Visa-Tage zu füllen, ohne das auch nur das kleinste bisschen Langeweile aufkommt.

21. Dezember 2018

Kamele (die eigentlich Dromedare sind)

Mit Kamelen durch die Sahara:
Manche Dinge muss man einfach mit machen. Auch wenn sie super-touristisch sind und das Budget der Reisekasse sprengen. In Marokko ist das wohl eine Kamel-Tour durch die Sahara...los gehts!

14. Dezember 2018

The simple life.

Volunteering in Tagounite:


Keine Angst, es ist nicht so, dass wir einLeben ohne Arbeit nicht ertragen könnten. Und so richtig als Arbeit würde ich unseren Ausflug ins Volunteering auch nicht bezeichnen...
Unterwegs zwischendurch zu arbeiten, haben wir schon ein paar mal gemacht, allerdings immer eher durch Zufall. Für diese Reise probieren wir etwas Neues aus und melden uns bei HelpX an: Ein Netzwerk, dass Volunteer-Jobs auf der ganzen Welt vermittelt - in den unterschiedlichsten Bereichen.

4. Dezember 2018

Happy Valley

Im hohen Atlas:



Großstädte bereisen ist toll, bringt aber auch viele Ärgernisse mit sich. Abgesehen davon, dass einem dort ständig irgendwer irgendwas verkaufen will (Touren, Essen, Drogen, Souvenire, etc.) gibt es ein Hauptärgernis, dass uns regelmäßig in den Wahnsinn treibt: Menschen die uns, ohne zu wissen wo wir überhaupt hinwollen, den Weg zeigen und für ihren ungewollten und nicht-hilfreichen Dienst im Anschluss Geld verlangen.  
Nach mehreren Wochen in den großen Städten des Landes ergreifen also die Flucht nach oben: Die empfohlene Reisezeit um den hohen Atlas zu besuchen ist zwar bereits vorbei, aber von so ein bisschen Kälte lassen wir uns nicht abschrecken. 

12. November 2018

Salam aleikum!

Casablanca - Meknes - Chefchouan - Fez - Marrakesch:



Gut einen Monat ist es her, dass wir Deutschland verlassen haben. Wäre dies ein „normale“ Urlaubsreise, wäre es nun also an der Zeit wieder zurück zu fliegen, denn mehr Urlaub ist bei einem Angestellten-Verhältnis selten drin. Zum Glück ist es das jedoch nicht, denn wir haben doch gerade erst anfangen – und sind irgendwie auch schon mitten drin. 
Langsam aber sicher stellt sich das Gefühl der Freiheit wieder ein, das wir die letzten drei Jahre so sehr vermisst haben.